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Zeitformen an der Tafel üben

Ein Satz an der Tafel, in dem ein Wort fehlt, und darunter steht der Infinitiv. Die Klasse setzt die richtige Form ein und sieht sofort, ob sie stimmt. Zeitformen, Verben und Thema stellen Sie selbst ein. Kein Konto, keine Werbung, nichts zu installieren.

So funktioniert es

  1. Zeitformen wählen

    Präsens, Präteritum, Perfekt — einzeln oder mehrere zusammen. Sind mehrere an, steht die schwerste Frage an der Tafel: erst erkennen, welche Zeitform da steht, und dann erst die Form bilden.

  2. Verben wählen

    Nur schwache Verben, bei denen die Regel immer greift, oder starke dazu. Fangen Sie mit schwachen an: solange die Regel noch nicht sitzt, stiftet ein Verb, das sich nicht daran hält, nur Verwirrung.

  3. Thema wählen

    Fußball, Urlaub, Sport, Gaming, Schule oder Musik. An der Grammatik ändert das nichts, an den Sätzen viel — einen Satz über einen Elfmeter in der letzten Minute liest eine Klasse nun einmal anders als einen über einen Mann, der einkaufen geht.

  4. Die Klasse einsetzen lassen

    Ein Satz erscheint mit einer Lücke. Ein Kind tippt die Form und drückt Enter. Danach steht die richtige Form im Satz, und der nächste kommt von selbst. Am Ende sehen Sie das Ergebnis und können alle Sätze noch einmal durchgehen.

Warum ein Satz mehr bringt als eine Verbtabelle

Zeitformen gehen selten deshalb schief, weil eine Klasse die Regel nicht kennt. Sie gehen schief, weil die Regel erst hilft, wenn zwei andere Dinge gesehen sind: welche Zeitform gemeint ist und wer handelt. Eine Tabelle allein sagt beides nicht.

Deshalb ist die Frage hier immer ein ganzer Satz. "Du läufst jeden Morgen durch den Park" und "Du liefst die letzte Runde am schnellsten" brauchen zwei verschiedene Formen desselben Verbs, und das steht nicht im Verb, sondern im Rest des Satzes.

Unter der Lücke steht der Infinitiv. Ohne ihn rät die Klasse, welches Verb gemeint ist, und dann üben Sie Wortschatz statt Grammatik. Mit ihm bleibt genau eine Frage übrig: welche Form.

Schwach oder stark, und warum das die eigentliche Frage ist

Ein schwaches Verb bekommt -te und ein Partizip auf -t: spielen, spielte, gespielt. Ein starkes wechselt den Vokal und endet auf -en: schießen, schoss, geschossen. Wer beides durcheinander übt, übt genau das, worauf es ankommt — zu erkennen, welche Gruppe vor einem steht.

Im Präsens fällt der Unterschied meist gar nicht auf, denn dort sind fast alle Verben regelmäßig. Auffällig wird er bei den starken Verben mit Vokalwechsel: du läufst, er liest, sie fährt. Genau die sind hier als unregelmäßig eingetragen, sodass die Einstellung auch im Präsens etwas verändert.

Zwei Stolpersteine stehen extra mit drin. Verben auf -ieren bekommen kein ge-, es heißt also trainiert und nicht getrainiert. Und Verben mit Vorsilbe ebenfalls nicht: verteidigt ist das Partizip, geschrieben wie die er-Form.

Tippen oder auswählen

Standardmäßig tippt die Klasse die Form selbst. Das ist die ehrliche Variante: Raten geht nicht, die Form muss wirklich gebildet werden. Für ein Kind, das nach vorne kommt und an der Tafel tippt, ist das auch die eigentliche Arbeit.

Unten auf dem Startbildschirm lässt sich auf Auswählen umstellen: drei Formen nebeneinander, die Klasse zeigt auf eine. So fragt ein Arbeitsblatt, und es ist die leichtere Hälfte. Praktisch für eine jüngere Klasse, für eine Runde, in der das Gespräch wichtiger ist als das Tempo, oder wenn eine Gruppe die Tafel bekommt, die nicht schnell tippt.

Die drei Formen sind keine zufälligen Wörter. Es sind immer die, die verwechselt werden: spiele, spielt und spielen im Präsens, gespielt neben gespielen im Perfekt. Auch beim Auswählen bleibt die Frage also die richtige.

Wie viele Sätze, und was danach kommt

Eine Runde umfasst fünf, zehn, fünfzehn oder zwanzig Sätze. Zehn ergibt eine gute Übung: lang genug, dass ein Muster sichtbar wird, kurz genug, um danach noch darüber zu sprechen.

Nach dem letzten Satz steht das Ergebnis an der Tafel. Über "Antworten ansehen" bekommen Sie alle Sätze der Runde untereinander, mit der richtigen Form darin und mit dem, was eingetragen war, wo es nicht stimmte. Diese Liste ist der eigentliche Beginn der Stunde: nicht wie viele richtig waren, sondern warum dieses eine Partizip auf -en endet.

Mit einem Konto bringt eine beendete Runde Punkte, mehr davon bei mehr richtigen Antworten. Nötig ist das nicht: ohne Anmeldung funktioniert alles genauso.

Häufige Fragen

Brauche ich ein Konto?

Nein. Das Werkzeug öffnet sofort und läuft ohne Anmeldung. Mit Konto zählen beendete Runden für Punkte, sonst ändert sich nichts.

Für welche Klassenstufe ist das gedacht?

Etwa ab Klasse 3, wenn die Zeitformen anfangen. Beginnen Sie mit dem Präsens und nur schwachen Verben; mit allen drei Zeitformen gleichzeitig und starken Verben dazu ist es auch in Klasse 6 noch anspruchsvoll.

Kann ich mehrere Zeitformen gleichzeitig üben?

Ja, und das ist die schwerste Einstellung. Schalten Sie zwei oder drei an, dann kommen die Sätze gemischt und die Klasse muss zuerst die Zeitform erkennen. Alle drei ausschalten geht nicht: es muss etwas zu fragen geben.

Was zählt hier als starkes Verb?

Jedes Verb, das den Vokal wechselt und ein Partizip auf -en bildet: schießen, singen, schreiben, laufen, fahren. Dazu kommen sein, haben und können, die schon im Präsens unregelmäßig sind.

Muss ein Kind tippen oder darf es zeigen?

Beides. Unten auf dem Startbildschirm wählen Sie zwischen Tippen und der Auswahl aus drei Formen. Tippen ist die Voreinstellung, weil sich beim Auswählen raten lässt.

Zählen Großschreibung und Leerzeichen mit?

Nein. Geprüft werden nur die Buchstaben der Verbform, ein großer Anfangsbuchstabe oder ein Leerzeichen dahinter macht also keinen Unterschied. Die Endung sehr wohl.

Wird ß verlangt?

Ja, die Formen stehen in der geltenden Rechtschreibung: er schoss, aber sie vergaß. Wer ss statt ß tippt, bekommt es als Fehler zurück, weil genau das die Frage ist.

Kostet das etwas?

Nein. Alle Werkzeuge auf Reppilo sind kostenlos und ohne Werbung nutzbar.

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